Fütter mich … oder wenn junge Rauchschwalben den Schnabel nicht voll bekommen können!

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Am letzten Sonntag war ich am Schieder See im Teutoburger Wald und konnte dort an der Seepromenade drei junge Rauchschwalben fotografieren, die fleißig von ihren Eltern gefüttert wurden. Die Vögel sind dort wohl an Menschen gewöhnt und flogen gelegentlich nur wenige Zentimeter an mir vorbei, um wieder Nachschub für die Jungen über dem See zu fangen.

Dabei ging es manchmal ziemlich ruppig zu und nicht selten wurde Junior beim Abflug des Altvogels vom Geländer geschubst. Solange die Futterinsekten im Schnabel des Jungvogels gelandet sind, schien aber alles in Ordnung gewesen zu sein und die Jungvögel waren diese Behandlung wohl auch gewohnt. Danach haben sie sich wieder auf das Geländer geschwungen und ihr Gefieder geordnet.

Es war eine Mischung aus wildem Gedrängel …

… und manchmal auch wie ein Tanz.

Da die Jungvögel dieses Geländer an der Promenade nur zu kurzen Rundflügen und Flugübungen verlassen haben, konnte ich sie über eine Stunde beobachten und fotografieren. Es hat mich nur überrascht wie wenig Passanten dort stehen geblieben sind und die Szenerie beobachtet haben.

Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor)

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Ich hatte heute das Glück, einen dieser Schwärmer im Unterholz des Stoteler Wald zu finden. Obwohl mittlere Weinschwärmer recht häufig sind, findet man die nachtaktiven Schwärmer nur sehr selten. Die Tiere sind recht behäbig in der Bewegung und der Flug erinnert mich ein wenig an den schwirrenden Flug der Hummel. Der Körper ist im Vergleich zu den Flügeln recht groß und dick.Die Flügel erreichen Spannweiten bis zu 60 mm.

Die Raupen sind dagegen leichter zu finden. Sie werden bis zu 80 mm lang und sind durch die großen Augflecken recht einfach in den abgeweideten Futterpflanzen, Indisches Springkraut und andere Impatiens-Arten, zu finden.
Diese Fotos der Raupen sind mir schon letztes Jahr, ebenfalls im Stoteler Wald, gelungen.